Ankunft in Amman

Nur eine kurze Wasserstandsmeldung vom iPhone: sind in Amman gut angekommen. Grenzformalitäten dauerten 2,5 Stunden. Ein endloses Palaver, fünf oder sechs Stellen, die kontrollierten, endlose Dokumente, Schalterhallen, Beamte, Stempel, Formulare, alles kostete extra, die Versicherung für das Motorrad, die Einreise, und das, obwohl wir bereits ein Visum hatten. Ein Einkauf im Duty Free-Shop war aber auch noch drin, aber wie überall auf der Welt interessierten mich die Parfums und Uhren weniger.

Eine Flasche Whisky für 10 Dollar durfte es noch sein, und zwei CDs von Eminem und den Scorpions für je 4 Euro wollte ich mir mal anhören. Wir beobachteten noch, wie zwei Männer völlig offen wie skrupellos die eben gekauften Zigarettenpackungen auffetzten und unter dem Auto sowie unter einem aufgerissenen Radkasten versteckten. Später wurden sie genau neben uns durchgewunken. Sachen gibts…

Dann ging es weiter Richtung Amman. Irgendwann später, als ich gerade dachte, wir müssen nun aber bald mal da sein, wurde der Verkehr dichter. Wir schlängelten uns durch einen Stau und fanden uns plötzlich auf einer belebten Strasse wieder. Sam hielt kurz an, um einen am Strassenrand parkenden Taxifahrer anzuheuern, der uns mit dem Texi voraus durch den dichten Verkehr lotsen sollte. Das klappte auch prima. Einmal fanden wir uns mitten auf einer belebten Einkaufsstrasse wieder, links und rechts schlängelten sich die Menschen an unseren Maschinen vorbei, äußerst interessant aussehende Läden verlockten links und rechts der Strasse zum sofortigen Absteigen. Aber daraus wurde ja leider nichts, es dunkelte ohnehin schon. Beim Harleydealer kauften wir ein paar Sachen ein und bekamen einen Kaffee angeboten, den wir dankbar annahmen. Dann ging es noch eine halbe Stunde durch die 2-Millionen-Metropole durch den dichten Verkehr, was nur durch einen Führer von der Harley-Niederlassung möglich war. Im Hotel noch ein paar Bier, ein kurzer Spaziergang um den Block mit Essen im landestypischen Fastfood, wobei wir von vielen Leuten begrüßt wurden: “Welcome in Jordan!” Morgen geht’s 300 km im Konvoi mit dem Amman-Chapter nach Aqaba. Deshalb heißt es sieben Uhr aufstehen, denn neun Uhr ist Abfahrt beim Dealer. PS: die Mopeds stehen übrigens direkt vor dem Hoteleingang. Auch das geht wirklich nur hier.

One thought on “Ankunft in Amman

  1. Hallo Jens,ihr seid ja schnell unterwegs. Eben noch in Syrien, nun schon in Jordanien.
    Ich soll dich von Anett grüßen, sie liest auch mit Spannung deine Nachrichten, wollte dir auch schreiben, aber da klappt es nicht mit dem Anmelden, d.h., ihr Benutzername von vergangenen Kommentaren wird nicht anerkannt. Ich muss mich auch jedes Mal neu anmelden und anfangs habe ich auch x-mal versucht, ehe es endlich klappte.
    Wir müssen für morgen mit Glatteis rechnen. Es regnet immer noch, aber es sind nur noch 1°. Mit diesem Problem müsst ihr euch nicht herumplagen.
    Tschüssi! Viel Spaß! Mu.

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